Bei der Bezirksvertreterversammlung der CDU Nordwürttemberg wurden am vergangen Samstag in Lauda-Königshofen unter Einhaltung der Corona-Vorschriften die Bewerber der CDU Nordwürttemberg für die Landesliste der CDU Baden-Württemberg zur Bundestagswahl gewählt.

19 der insgesamt 60 Plätze der Landesliste waren von den Delegierten zu bestimmen. Bei der CDU-Landesvertreterversammlung am 12. Juni wird die gesamte Landesliste aus den Vorschlägen der vier Bezirksverbände zusammengestellt. „Wir wollen wieder alle Wahlkreise in Nordwürttemberg direkt gewinnen und klar die Nummer 1 im Regierungsbezirk werden. Mit unseren Kandidaten für die Landesliste machen wir nach den Wahlkreisnominierungen und der Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat unser personelles Angebot für die Bundestagswahl am 26. September komplett. Auf der Landesliste findet sich eine hervorragende Auswahl an Frauen und Männern, die nicht nur die unterschiedlichen Regionen unseres Bezirks, sondern auch unsere Gesellschaft bestens repräsentieren. Mit 9 Frauen und 10 Männern auf den Plätzen 7 - 60 machen wir den Wählern ein hervorragendes Angebot“, betonte der CDU-Bezirksvorsitzende Steffen Bilger MdB.

Weitere zwei Plätze erhält die CDU Nordwürttemberg im sogenannten Vorspann der CDU-Landesliste. Dort treten der CDU-Bezirksvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger MdB und die ehemalige Europaabgeordnete und Bundestagskandidatin Inge Gräßle auf den Plätzen 4 und 5 an.

Steffen Bilger machte die Erwartung der Delegierten an das Wahlprogramm von CDU und CSU deutlich, dass im Juni vorgestellt werden soll: "Wirtschaftspolitik und der Erhalt von Arbeitsplätzen, soziale und innere Sicherheit - das müssen Kernthemen der Union in diesem Bundestagswahlkampf sein. Bei der Corona-Bewältigung und beim Klimaschutz müssen wir zeigen, dass wir die besseren Konzepte haben."

Auch Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender Armin Laschet, der bei der Versammlung live zugeschaltet war, sprach von der Bewältigung der Corona-Pandemie. Weder die Finanz- noch die Flüchtlingskrise hätten die Menschen in ihrem Leben derart eingeschränkt und beeinflusst wie diese Pandemie. „Daher beschäftigen uns nicht nur gesundheitspolitische Fragestellungen, sondern auch wirtschaftliche. Der Konjunktureinbruch und steigende Rohstoffpreise führen zu großen Sorgen vor Arbeitslosigkeit, drohenden Insolvenzen und einem generellen Rückgang der Wirtschaftskraft“, so Laschet. „Die Menschen erwarten daher zu Recht, dass die Politik Lösungen aufzeigt, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Dies gehe allerdings nicht mit den planwirtschaftlichen Ansätzen der Grünen, sondern nur mit der gezielten Förderung von Innovation und klugen Konzepten. Nur der CDU könne es gelingen, Klimaschutz und die Sicherheit von Arbeitsplätzen und Wohlstand sicherzustellen.
Zudem stimmte auch der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg Thomas Strobl die Delegierten auf den Wahlkampf ein und stellte klar, dass Antisemitismus und Extremismus in Deutschland keinen Platz haben dürfen. Vor diesem Hintergrund warb der Innenminister für den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Der Rechtsstaat dürfe weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge blind sein.

Bei den darauf folgenden Wahlgängen wurden folgende Listenkandidatinnen und Kandidaten gewählt:

Landeslistenplatz Kandidat/in
7 Dr. Stefan Kaufmann MdB
11 Monica Wüllner
13 Alexander Throm MdB
16 Dr. Sarah Schmid
19 Dominik Schloßstein
22 Helena Kapp
25 Rainer Staib
27 Marie-Sophie Lanig
30 Kristoffer Werner
34 Brigitte Schick
36 Norbert Strohmaier
39 Anette Groschupp
43 Matthias Heindl
45 Heike Bruch
49 Robert Märsch
50 Susanne Weiher
54 Tom Lukas Lambrecht
57 Julia Reznitcaia
60 Christoph Zalder

Ansprechpartner

Dominik Martin

dominik.martin@cdunw.de

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